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TECH-CLASS: Paintballs

1200x627_tc_01_102016Hallo liebe Paintballer und Kunden,
heute geht es um das Thema Paintballs, Paint, Mumpeln oder wie der eine oder andere sagt. “Pentz”.

Bei handelsüblichen Paintballs besteht die Schale aus Gelatine und die Füllung aus einem Gemisch aus Wasser, Kartoffelstärke und Lebensmittelfarbe. Mit Paintballs muss man daher sehr vorsichtig umgehen. Bei falscher Behandlung wird sie unbrauchbar. Paintballs lagern sich am Besten bei gleichmäßiger Temperatur zwischen 15° und 20°, möglichst dunkel und vor allem trocken! Falls ein Beutel beschädigt oder geöffnet ist, unbedingt gleich wieder luftdicht mit Klebeband verschließen, damit die Paintballs keiner Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Sollten die Paintballs längere Zeit gelagert werden, müssen die Kisten in regelmäßigen Abständen gedreht werden, damit am Paintball keine Verformung entsteht.

Kälte?
Durch den Einfluss von Kälte werden Paintballs brüchig und damit unbrauchbar. Für die kalte Jahreszeit gibt es daher sogenannte Winter-Paintballs, Frostballs oder auch Iceballs. Diese speziellen Paintballs werden für niedrige Temperaturen gefertigt. Die Schale ist dicker und damit etwas widerstandsfähiger. Trotzdem gelten auch für Winter-Paintballs die gleichen physikalischen Gesetze wie bei normalen Paintballs.

WICHTIG: Auch “Winterpaint” darf nicht kalt werden!

Tipp: Die “Kühlbox-Methode” hat sich bewährt. Einfach die eigenen Paintballs zu Hause bei Zimmertemperatur in eine Kühlbox umfüllen. Auf diese Weise werden deine Paintballs nicht auskühlen!

Feuchtigkeit?
Zieht ein Paintball Feuchtigkeit, quillt dieser auf und wird unbrauchbar. Im Wasser löst sich ein Paintball innerhalb von wenigen Tagen vollständig auf.

Wärme?
Wenn ein Paintball zu warm wird, wird er ebenfalls unbrauchbar. Er wird gummiartig, was zur Folge hat, das er bei einem Treffer nicht mehr platzt. Er kann bei hoher Temperatur sogar mit anderen Paintballs schmelzen und zusammenkleben.

PAINTBALL vs. PAINBALL

Denkt immer daran, dass ihr auf Freunde mit euren Paintballs schießt. Um zu gewinnen müssen Paintballs am Gegner platzen, eine Markierung hinterlassen und nicht nur wehtun. Billige und färbende, verformte oder extrem harte Paintballs werde eure Freunde eher von diesem Sport vertreiben und für weniger Spielspaß sorgen. Man sollte also vor dem Kauf sich die Frage stellen, ob man selber davon getroffen werden möchte.

Der Härtegrad der Paintballs kann einfach durch einen „Bouncetest“ festgestellt werden. Nehmt 10 Paintballs und lasst diese aus Hüfthöhe auf den Boden fallen. Je nachdem wie viele Paintballs brechen, desto fragiler ist deine Kugel.

Solltet ihr während des Spiels Laufplatzer haben, so kann es an vielen Faktoren hängen und nicht nur an zu brüchigen Paintballs. Gründe dafür wären ein falscher Lauf oder Laufsystem (zu großer oder kleiner Durchmesser), abgeschaltete Sensoraugen, Dreck im Markierer oder Lauf, zu viel Druck oder ein falsch eingestellter Loader und natürlich auch eine schlechte Witterung aus Kälte oder Regen.

Man kann also sagen, je billiger die Paintballs desto schlechter ist die Verarbeitung, die Füllung und oft die Flugeigenschaft. Auch ist die billige Paint oft sehr hart und damit im Spiel nicht wirklich geeignet. Je teurer die Paintballs desto brüchiger ist die Paint, was in diesem Fall ja für Punkte und nicht für Abpraller sorgt.
Seconds oder Rainbows sind die Paintballs die entweder aufgesammelt wurde, oder als Rest in der Produktion übrig blieb, von der Maschine aussortiert wurden. Daher die unterschiedliche Farbe der Kugeln…

Nun aber viel Spaß auf dem Platz …


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