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DEIN NEWS UPDATE: KLAGE VERLOREN!

Hallo liebe Paintballer,
was passiert eigentlich, wenn man seine Maske nicht auf dem Spielfeld trägt und man einen Treffer ins Auge bekommt? Wir sehen auf dem Spielfeld immer wieder Spieler, die ihre Maske abnehmen und diese sauber machen möchten oder diese einfach nur abnehmen, weil sie ja nicht mehr mitspielen. Jeder Paintballer wird jetzt den Kopf schütteln und sagen, wie gefährlich das ist, es passiert aber trotzdem mehr als häufig. Was ist aber, wenn der entsprechende Spieler dabei verletzt wird? Wir haben ein aktuelles Urteil aus Österreich gefunden, wo ein Gericht über einen solchen Fall entscheidet. Hier ist der Artikel vom 8. Januaar 2018 aus der kleinezeitung.at für euch:

“Kärntner forderte Entschädigung, weil er bei einem Paintball-Match am Auge schwer verletzt wurde. Gericht wies die Klage ab. Ein Paintball-Spiel wurde vor Gericht ausgetragen:

Ein 25-Jähriger klagte einen anderen Teilnehmer, weil er bei einem Match eine Farbkugel frontal ins Auge bekommen hat. Streitwert der Klage: 31.000 Euro. Beim Paintball tragen die Spieler Tarn- und Schutzkleidung und schießen aus Gewehren mit Farbkugeln aufeinander.

Nach dem Kampfspiel in Kärnten war der Kläger auf einem Auge stark beeinträchtigt, fast blind. „Rechts ist seine Sehleistung seit dem Vorfall auf zehn Prozent eingeschränkt“, heißt es im Urteil des Klagenfurter Landesgerichts. Der Verletzte forderte Schadensersatz und Haftung für alle zukünftigen Folgen.

Doch die Klage wurde aus mehreren Gründen vor Kurzem abgewiesen. „Es ließ sich nicht klären, von welchem Spieler der Schuss abgesetzt wurde, der die Verletzung verursacht hat“, sagt Gerichtssprecherin Eva Jost-Draxl. Zudem habe der Kläger seine Schutzbrille nicht richtig auf gehabt. Birgit Brass, Anwältin des beklagten Gegenspielers: „Der Kläger hatte zum Zeitpunkt der Schussabgabe seine Brille aufgeklappt, weil sie angelaufen war und er sie abwischen wollte.“ Er war ungeschützt. Deshalb sei sein Auge schwer verletzt worden.

Auf eigene Gefahr
Dazu kommt, dass bei Paintball immer mit einem gewissen Verletzungsrisiko zu rechnen ist, begründet das Gericht die Klagsabweisung. „Diese Rechtsprechung beruht auf dem Gedanken des Handelns auf eigene Gefahr“, erklärt Jost-Draxl. Wer sich einer bekannten Gefahr aussetzt – etwa dem Schießen mit Farbkugeln –, dem werde die Selbstsicherung zugemutet. „Wie bei anderen Kampfsportarten seien auch bei Paintball Verletzungen möglich. Der Kläger habe als Teilnehmer am Paintball-Kampf bewusst ein hohes Verletzungsrisiko in Kauf genommen“, argumentierte die Gegenseite vor Gericht.

Im Urteil heißt es zusammenfassend: „Es konnte kein sorgfaltswidriges Handeln eines anderen Spielers festgestellt werden. Vielmehr hat sich das dem Paintball-Sport aufgrund des Gebrauchs von Paintball-Waffen innewohnende Verletzungsrisiko verwirklicht. Die Verletzung des Mannes ist ausschließlich auf dessen sorgfaltswidriges Handeln zurückzuführen, in dem er seine Deckung mit hochgeklappter Schutzbrille verließ.“

Der Unfall ereignete sich bereits vor mehreren Jahren. Nach zwei Operationen hatte sich der Verletzte zur Klage entschlossen. Das Urteil ist rechtskräftig. Anwältin Brass: „Es freut mich, dass ich meinen Mandanten davor bewahren konnte, sein Leben lang für etwaigen Dienstentgang und Dauerschäden des Verletzten zu haften.“

Quelle & Link: http://www.kleinezeitung.at/kaernten/5349454/Kaernten_PaintballSpieler-verlor-Kampf-vor-Gericht

Bild Quelle: AB Photography

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